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Gerade bei der Erinnerung an die damalige Zeit wird deutlich, wie sehr doch die Technik dem Menschen von heute vertraut geworden ist, wie sehr aber auch - und das erscheint mir besonders bemerkenswert - der Nimbus der Eisenbahn verblaßt ist. (Seite 14)

 

Cover: Bekenntnisse eines Eisenbahn-NarrenZum Inhalt

„Der normale Sterbliche macht sich nicht im entferntesten eine Vorstellung davon, wie anstrengend es ist, ein Eisenbahnnarr zu sein und was für Komplikationen mit diesem Zustand verbunden sind.“ So beginnt der Rückseitentext, und wenn man Maedels Buch liest, wird einem recht bald klar, wie zutreffend das ist. In einzelnen Episoden, die in den frühen Zwanziger Jahren beginnen und bis in die ersten Sechziger Jahre reichen, erzählt Maedel in seinem unnachahmlichen, leicht melancholischen Stil Begebenheiten aus seinem Leben. Der geographische Bogen spannt sich von Mitteldeutschland über Ostpreußen bis hin ins Rheinland, von den „wilden Zwanzigern“ über die Jahre in Nazideutschland, Kriegserlebnisse bis hin in die Nachkriegszeit. So erzählt er ein sehr persönliches Stück Zeitgeschichte - gesehen durch die „Narrenbrille“ eines Eisenbahnverrückten.

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Wenn der Weg der Dankbarkeit und Ehre immer angenehm und bequem wäre, dann wäre es kein großes Verdienst, ihm zu folgen; aber er führt oft in entgegengesetzte Richtung als unser eigennütziges Verlangen und widerstrebt mitunter auch unserem besseren Empfindungen. (Seite 417)

 

Cover: WaverlyZum Inhalt

Die dem Roman den Namen gebende Hauptfigur, Waverly, ist Erbe des gleichnamigen großen Gutes. Seine Familie war seit jeher Anhänger der vertriebenen Stuarts. Er erhält ein Offizierspatent und wird mit seiner Einheit nach Schottland geschickt.
Während seines Urlaubes lernt er dort Mr. Bradwardine, einen alten Freund seines Onkels, sowie dessen Tochter Rose kennen. Kurz darauf macht er die Bekanntschaft von Clanchef Fergus Mc-Ivor und dessen Tochter Flora. Durch ein Mißverständnis reicht er seinen Abschied bei der Armee ein, schlägt sich im beginnenden Jakobitenaufstand auf die Seite der Anhänger des zurückgekehrten Charles Edward Stuart und nimmt an den Kämpfen mit der Armee des Königs teil. Als die Sache der Aufständischen verloren zu gehen droht, ist auch seine Lage nahezu aussichtslos.

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In einem System von Auge um Auge, Zahn um Zahn ist am Ende die ganze Welt blind und zahnlos. (Mahatma Gandhi, Seite 170)

 

Cover: Das Prinzip des TerrorsZum Inhalt

Fast täglich gehen Meldungen über neue Terroranschläge durch die Medien, vor allem islamistische Gruppierungen machen hier in unrühmlicher Weise von sich reden. Doch was steckt dahinter? Wie „ticken“ diese Verbrecher?
Tass Saada war selbst einige Jahre als Heckenschütze für Arafats Fatah tätig, kennt das „Metier“ also aus eigener Anschauung. Er gibt Einblick in Hintergründe und Denkweise der Terroristen und will Wege zu einem Frieden aufweisen.