Buch

  • Wenn die Feder davon erzählt, ist es gering, wenn aber ein Mensch darin lebt, treibt es ihm den Strom des Blutes kräftig durch die Adern. (Band 1, Seite 105)

    Cover: Die verlorene HandschriftZum Inhalt

    Die „Helden“ dieser Geschichte sind der Herr Professor Felix Werner und der Herr Doktor Fritz Hahn, die auf der Suche nach einer verschollenen Handschrift des Tacitus sind. Einen Hinweis auf deren Verbleib hat der Professor in einem alten Bibliotheksverzeichnis für das nahe ehemalige Kloster Rossau gefunden. Die Verwicklungen beginnen, als der heutige Besitzer des Grundstücks seiner Tochter Ilse die Führung durch das Haus überläßt. Während der Professor zusehends nicht mehr so recht weiß, ob er wegen der Handschrift oder Ilse auf dem Gut ist bzw. dorthin zurückkehrt, gibt es da noch die Tochter Laura seines Hausherrn, des Herrn Hummel, der mit seinem Nachbarn, dem Vater des Herrn Doktor Fritz Hahn, aufs Heftigste verfeindet ist. Dann wird da auch noch ein Landesfürst eine gewisse dunkle Rolle spielen (es ist ja Mitte des 19. Jahrhunderts), von einem neidischen Kollegen ganz zu schweigen. Die Protagonisten sind also reichlich beschäftigt, bis sich alles fügen und das Rätsel der „verlorenen Handschrift“ endlich lösen wird.

     

  • Erstaunt sah er ringsum eine plötzliche Veränderung des Lebens, neue Verhältnisse, ganz unerhörte Forderungen, und ihm kam vor, als wenn alles gute mit dem Alten zu Grunde ginge.  (Seite 125)

     

    Cover: Gustav Freytag WerkausgabeZum Inhalt

    Aus Anlaß des Erscheinens der ersten Auflage der „Gesammelten Werke“ 1886 schrieb Gustav Freytag diese Autobiographie. Hier erzählt er aus seinem Leben, beginnend mit einem Überblick über seine Vorfahren, seine Kindheit und Jungend in Kreuzburg und Breslau sowie sein beruflicher Werdegang, der ihn für viele Jahre mit Julian Schmidt zum Herausgeber der „Grenzboten“ machte, bevor er sich ganz seiner schriftstellerischen Tätigkeit widmete und nur noch gelgentlich journalistisch tätig war. Wir erfahren viel über die Entstehung seiner Bühnenstücke wie auch der Romane und einiges über seinen Bekanntenkreis, in dem sich etliche auch heute noch geläufige Namen befinden.  

     

  • Wenn man allerlei Volk beobachtet hat, so ist die letzte Empfindung, daß die Menschen einander überall sehr ähnlich sind. (Band 5, Seite 172)

     

    Cover: Soll und HabenZum Inhalt

    Nachdem Anton Wohlfahrts Vater gestorben ist, macht er sich auf den Weg in die Provinzhauptstadt, um in der Handlung T. O. Schröter eine Kaufmannslehre zu beginnen. Am gleichen Tag wie er macht sich auch sein ehemaliger Schulkamerad Veitel Itzig auf diesen Weg um ebendiesen Beruf zu ergreifen; sein Ziel ist jedoch das Comptoir von Hirsch Ehrenthal. So verschieden die Herkunft, so verschieden wird sich auch der Lebensweg der beiden gestalten. Schicksalhaft für Anton wird unterwegs schon die Begegnung mit Lenore von Rothsattel.
    Während Anton seinen Weg Richtung ehrbarer Kaufmann geht, bedient sich Veitel zusehends unehrlicherer Methoden, um seine Ziele - nämlich das Gut der Rothsattel für sich zu erwerben - zu verwirklichen. Daß sein Prinzipal Ehrenthal ein gleiches für seinen Sohn Bernhard vorhat, stört ihn dabei wenig. Als sich die Ereignisse beginnen zuzuspitzen, leiht Anton dem Sohn des Freiherrn einen größeren Betrag, um diesem aus einer Geldverlegenheit zu helfen. Und so nimmt das Unheil seinen Lauf.

  • Wer nur das Wirkliche gelten läßt, an der Sehnsucht nach dem Unmöglichen keine Freude findet und nie eine Minute übrig hat, um sie an einen schönen Traum zu verschwenden - wie arm ist ein solcher Mensch in seiner Seele!

     

    Cover: Das Schweigen im WaldeZum Inhalt

    „Das Schweigen im Walde“ ist der Titel eines Bildes von Arnold Böcklin, das den jungen Fürst Heinrich tief beeindruckt. Die Ruhe und Ausgeglichenheit, die es ausstrahlt, ersehnt er für sich. Nach einer schlechten Erfahrung mit einer Baronin, die es auf sein Geld abgesehen hatte, war er lange krank, ist drei Monate durch Südeuropa gereist und nun in seinem neuen Jagdhaus in den Alpen angekommen, wo er sich erholen will. Bei seinem ersten Ausflug in den Wald ersteht eben dieses Bild plötzlich vor seinen Augen, als ein ihm unbekanntes Mädchen auf einem Maultier an ihm vorbeireitet. Lo Petri ist ihr Name, Tochter eines vor einem Jahr verstorbenen Malers; er wird sie wieder treffen. Während sich so langsam zarte Bande andeuten und anknüpfen, verfällt der Mazegger, der ein Auge auf Fräulein Lo geworfen hat, zusehends der rasenden Eifersucht. Der Praxmaler-Pepperl hat da ganz andere Sorgen, muß er doch, natürlich nur wegen der Ehr’ der Gegend, auf die Burgl, die Sennerin, ein Auge haben. Die Baronin Pranckha schließlich gibt sich nicht so leicht geschlagen, hat einen Spitzel beim Fürsten und will diesen (bzw. sein Geld) für sich sichern. Im Laufe des Sommers entsteht so eine gefährliche Gemengelage, die droht, sich in einer Katastrophe zu entladen.

     

  • Wer die Kraft hätte, klar das Rechte für seinen irdischen Weg zu erkennen und das Erkannte als hellen Weiser in sein Leben zu stellen, so fest und unverrückbar, wie der leuchtende Berg da im Dunkel des Tales steht. (Seite 30)

    Cover: Der hohe ScheinZum Inhalt

    "Der hohe Schein" heißt ein Berg in den bayrischen Bergen, weil ihn die Fluten der Abendsonne besonders schön erglühen lassen. Zu seinen Füßen liegt ein Dorf, in welchem Walter Horhammer, Doktor der Philosophie, Quartier nimmt. Er sucht etwas, was ihm Katechismus, Philosophie und Naturwissenschaften nicht beantworten konnten. In der Erhabenheit und Schönheit der Natur glaubt er, den richtigen Weg für sich finden zu können. Doch nicht nur die Natur beeindruckt ihn. Da sind eine Reihe von Menschen, deren Bekanntschaft er macht. Allen voran Herr Ehrenreich mit seiner Tochter Mathilde, bei denen er sich einmietet. Oder der Moosjäger, mit dem ihn trotz des ersten ungünstigen Zusammentreffens bald mehr verbindet als nur eine geschäftliche Beziehung. Oder Bonifatius Venantius Gwack, aus dessen Namen man schon ersehen kann, daß er einst unehelich geboren wurde.

  • But the cloud never comes in that quarter of the horizon from which we watch for it. (Seite 19)*

     

    Cover: North And SouthZum Inhalt

    Als Mr Hale, ein anglikanischer Pfarrer, in eine Glaubenskrise gerät, quittiert er den Pfarrdienst und siedelt mit seiner Frau sowie Tochter Margaret von Südengland in das nordenglische Milton um. Landschaftlich wie von der Umgebung her ein Kontrast, wie er schärfer nicht sein könnte. Sie kommt in Kontakt mit John Thornton, einem Farbrikbesitzer und Schüler ihres Vaters, sowie Nicholas Higgins, dem örtlichen Gewerkschaftsführer, dessen Tochter Bessie ihre Freundin wird. Immer wieder kommt es zu Reibereien mit Thornton, der so gar kein Gentleman von der Art ist, wie Margaret sie bisher kannte. Als nach und nach ihre Freundin und ihre Eltern sterben, steht sie schließlich alleine in der Welt.

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  • Ich glaube, (...) ich bin hergekommen, um jemandem die Melodie des Himmels zu schenken. (Seite 52)

    Cover: Ein Engel im Mondlicht

     

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    Engel Nr. 19 arbeitet in der himmlischen Registratur und hat einen Computerfehler bemerkt: zwei Menschen, die sich treffen sollten, haben sich verfehlt. Da seine Vorgesetzten das vertuschen wollen, ergreift er kurzerhand selbst die Initiative und begibt sich auf die Reise zur Erde. Leider legt er eine Bruchlandung hin und vergißt darüber den Grund seiner Reise. Nach einem Zusammenstoß mit einem Auto kommt er bei dem Grantler Willi, dessen Tochter Marie und Enkeltochter Jessica unter. Bei der Suche nach seinem Auftrag stiftet er so manche Verwirrung. Und das kurz vor Weihnachten.

     

  • Sie, die ihr Lebensende in den Finsternissen verbracht hatte, den modernen Unglauben prophetisch ankündigend, sie wird auch Patronin der inneren Missionen (Seite 313)

     

    Cover: Chronik eines LebensZum Inhalt

    Lisieux ist heute untrennbar verbunden mit der hl. Therese von Lisieux, einer Karmelitin, die in einem kurzen Leben zu einer der ganz Großen wurde. In diesem Buch wird ihre Lebensgeschichte in Romanform, jedoch getreu anhand überlieferter Dokumente erzählt. So entsteht das Bild einer Frau, die mit 24 Jahren starb, und doch einen weiteren Weg zurückgelegt hatte, als mancher Neunzigjährige. Und die zurecht von Papst Johannes Paul II. zur Kirchenlehrerin erhoben wurde.

     

     

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    Cover: Elbenzorn

     

    Zum Inhalt

    Vor langer Zeit wurden die Dunklen Elben von den Goldenen aus ihrer gemeinsamen Heimat vertrieben. Seitdem ziehen die Dunklen rastlos und von Groll erfüllt durch die Welt. Als mehrere Goldene Elben auf mysteriöse Weise ums Leben kommen, geht die Angst um: Ist dies die Rache der dunklen für das Unrecht der Vergangenheit? Die Elbenschwestern Iviidis und Rutaaura versuchen die Vorkommnisse zu enträtseln - und decken eine Verschwörung auf, die die Grundfesten ihrer Welt zu erschüttern droht. Denn die Aufrührer wappnen sich im Verborgenen schon zum alles entscheidenden Angriff, um die Elben zu unterjochen.

  • "Die Sache mit dem Beten, Harry", sagte Bert schläfrig, "die zahlt sich wirklich aus!"
    "Könnten wir uns zur Gewohnheit machen", bestätigte sein Bruder. (Seite 175)

     

    Cover: Und die Herzen zieht's nach WestenZum Inhalt

    Ende de 19. Jahrhunderts ziehen Matthew und Abbie Rooney mit ihren Kindern von Ontario in den „Busch“ nach Saskatchewan. Es ist eine schwierige Umgewöhnung vom Leben in der Stadt jetzt auf einer Farm mitten in der Wildnis. Doch in Höhen wie Tiefen erfahren sie die Hilfe der Nachbarn. Aber das Leben fern der Zivilisation ist kein Zuckerschlecken und fordert seinen Tribut. Und so kommen schwere Zeiten auf die Rooneys zu.

     

     

  • Bloß - die Welt ist eine Sache und Gott eine andere, und noch passen beide nicht zusammen. (Seite 247)

    Cover: Rabbi Kirshners Vermächtnis

     

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    Viele Jahre lang war die New Yorkerin Elizabeth Shulman eine ebenso mustergültige wie begeisterte jüdische Ehefrau und Mutter. Doch nachdem sie fünf Töchter großgezogen hat, spürt sie, daß ihr Leben sie nicht mehr ausfüllt. Als in dem kleinen Ort Kaaterskill Falls nördlich von New York, wo die Familie Shulman Jahr für Jahr die Sommermonate verbringt, wieder einmal das leckere koschere Brot ausgeht, kommt ihr eine Idee: Sie eröffnet einen Laden mit jüdischen Lebensmitteln.

     

  • Wenn Gott sich jedes Mal vor der Sünde zurückgezogen hätte, wäre die Welt gottlos geworden und schon längst untergegangen. (Seite 23)
    „Bei Gott“, sagte Jeschua, „sind alle Dinge möglich. Aber manchmal sind die Umwege zu ihm gewaltig und langwierig.“ (S. 194)

     

    Cover: ChefvisiteZum Inhalt

    Es ist einige aus den Fugen geraten auf der Erde, also macht sich Jesus alias Jeschua auf zur Chefvisite - zu einem erneuten Besuch auf der Erde. Dieses Mal nicht um zu sterben, sondern einige Dinge zu korrigieren, die aus dem Ruder gelaufen sind, und Entwicklungen anzustoßen, damit die Richtung wieder stimmt.
    Zusammen mit Oliver, den er „zufällig“ trifft, reist er durch die Welt, um seine Mission zu erfüllen.

  • Cover: Wie Opas schwarze Seele mit einem blauen Opel gen Himmel fuhrZum Inhalt

    Die Geschwister René, Anna und Sven leben mit ihrer Mutter ein normales Leben. Bis die Mutter ankündigt, daß ihr Vater, der kürzlich Witwer geworden ist, zu ihnen ziehen würde. Von ihrem Opa wissen die Kinder nicht allzu viel, eigentlich nur, daß er irgendwie seltsam sein soll.
    Und so zieht denn ein „etwas seltsamer“ Opa bei ihnen ein und bringt durch seine so ganz andere Art das Familienleben gehörig durcheinander.

  • Jetzt verstehe ich, worum es Weihnachten geht. Es geht um Familie und Liebe und darum, dass Ella in Sicherheit ist. Es geht darum, glücklich über das zu sein, was du uns schon gegeben hast. Es geht darum, darüber nachzudenken, was andere Menschen wollen, statt darüber, was ich will. Es geht um dich, Gott. (Seite 110)

     

    Cover: Ein Geschenk für KatieZum Inhalt

    Katie, ein achtjähriges Amischmädchen, sorgt sich um Weihnachten. Denn Miss Donovan, die Bibliothekarin, hat nicht die rechte Stimmung, um sich um die gestohlenen Figuren der Weihnachtskrippe vor der Bücherei zu kümmern. Sie scheint immer etwas traurig zu sein - weil sie alleine ist, vermutet Katie.
    Also tut sie das, was sie gelernt hat: sie betet dafür, daß Miss Donovan jemanden finden und daß es an Weihnachten eine richtige Krippe geben wird. Ab da nehmen die Dinge ihren, teils unerwarteten, Verlauf.

     

  • God never promised us an easy life, and I don’t think I need an easy life - just one I can feel good about.* (Seite 53)

     

    Cover: ForgivenZum Inhalt

    Ein Feuer zerstört die Scheune der Lundys, Winnie wird dabei verletzt und muß für einige Tage ins Krankenhaus. Samuel Miller, der vor einigen Jahren die Amischgemeinde verlassen hat (bzw. nicht beitrat), lehrt an der Universität und wohnt praktisch neben dem Krankenhaus. Damit Winnie nicht alleine ist, kümmert er sich um sie. Als sie einige Tage später aus dem Krankenhaus entlassen wird, stehen beide vor einer schwierigen Entscheidung: wenn es ein gemeinsames Leben geben soll, muß einer von ihnen sein jetziges aufgeben.
    Währenddessen hat Jonathan, dessen Scheune niederbrannte, ganz andere Probleme. Sein Glaube und seine Gemeinde erwarten von ihm, daß er dem (oder der), der das Feuer verursacht hat, vergibt. Aber wie kann man jemandem vergeben, wenn sich dieser weder zu erkennen gibt noch die Verantwortung übernimmt?
    Und dann steht natürlich immer noch die Hochzeit von Anna und Henry bevor. Mit einem geruhsamen Leben ist es bei den Brennemans und Lundys jedenfalls vorerst nichts.  

  • Our Lord? Levi, think about it. Here we are all, together. A houseful of scattered individuals. It makes no sense that so much should have happened. So much during tonight, of all nights.* (Seite 221)

     

    Cover: GraceZum Inhalt

    Kurz vor Weihnachten, das Brennemans Bed & Breakfast ist geschlossen, alle freuen sich auf ein Weihnachtsfest im (großen) Familienkreis. Da taucht Levi Bender auf. Seine schriftliche Reservierung wurde verspätet zugestellt, wenige Stunden vor seiner Ankuft. Und kurz darauf kommt die hochschwangere Melody über Weihnachten an. Wegschicken geht nicht, es wird also nichts mit der Familienweihnacht.
    Praktisch veranlagt, beschließt Frau Brenneman, die beiden unerwarteten Gäste einfach mit ins Familienleben zu integrieren. Und so kommt langsam zum Vorschein, vor welchen Gespenstern der Vergangenheit die beiden geflohen sind, jeder in der Hoffnung, Einsamkeit und Ruhe zu finden. Doch genau das gibt es nicht bei den Brennemans.
    Leah, eine Freundin Melodys, hat sich unterdessen auf den weiten Weg nach Ohio gemacht, um ihre Freundin, die einfach so abgereist ist, zu suchen. Durch einen Unfall aufgehalten, lernt sie den [i]Highway Patrolman[/i] Zack kennen, mit dem gemeinsam sie den letzten Teil der Reise zurücklegt.
    Mitten in einem Schneesturm kommen sie im Gasthof der Brennemans an, wo es gar nicht nach einem guten Weihnachtsfest aussieht. Katies Baby ist schwerkrank, und bei Melody haben die Wehen eingesetzt. Von der Außenwelt abgeschnitten, sind die Brennemans und ihre Gäste auf sich selbst und das eine oder andere Wunder der Weihnachtsnacht angewiesen.  

  • Mit ganzem Herzen vertrau auf en Herrn, bau nicht auf eigene Klugheit; such ihn zu erkennen auf all deinen Wegen, dann ebnet er selbst deine Pfade  (Sprüche 3,5+6, Seite 118)

     

    Cover: HiddenZum Inhalt

    Anna und Rob, der für das Repräsentantenhaus kandidiert, scheinen das perfekte Paar zu sein. Rob, der kultivierte, reiche Wunschschwiegersohn. Bis Rob sein wahres Gesicht zeigt: Gelder unterschlägt und Anna mißhandelt. Da die Eltern eher dem reichen Rob als ihrer Tochter Glauben schenken, bleibt ihr nichts anderes übrig, als zu fliehen, dorthin wo sie niemand vermutet: in das Gasthaus der Amischen Brennemans. Während sie dort Unterschlupf und Schutz findet, die Eltern nicht wissen, wo ihre Tochter ist, kommt Anna erstmals in ihrem Leben zum Nachdenken. Über sich, Gott, die Welt - und Henry, der sie bei ihrem Eintreffen so abgelehnt hat. Doch Rob tobt und setzt Himmel und Hölle in Bewegung, um seinen „Besitz“ wieder zu bekommen. So steuert alles auf ein gewalttätiges Zusammentreffen in der friedlichen Welt der Amisch zu. 

     

  • For good or bad, our past transgressions and deeds make us who we are - even when we do things just to see what they are like. Even when we do things without meaning to hurt ourselves or other people.* (Seite 58)

     

    Cover: WantedZum Inhalt

    Seit langem ist Katie Brenneman heimlich in den Witwer Jonathan Lundy verliebt. Als dessen Schwester, die ihm den Haushalt führt, verreist, sieht sie ihre Chance gekommen: sie zieht zu Jonathan und seinen beiden Töchtern, um diese zu versorgen. Jedoch ist nicht immer alles so einfach, wie man sich das vorher vorstellt. Das Einleben wie die Beziehung zu Jonathan und den Mädchen gestalten sich zunächst schwierig, zumal Katie von ihrer Vergangenheit aus der „Rumspringe-Zeit“ eingeholt wird. Briefe treffen ein, in denen sie zu einem Treffen mit einer ehemaligen Freundin gebeten wird, von der sie dachte, sie würde sie nie wieder sehen. Katie, und nicht nur sie, muß sich darüber klar werden, was sie eigentlich wirklich will.  

     

  • Aufgabe des Staates ist es, eine Ordnung zu garantieren, in der religiöse wie religiös "unmusikalische" Menschen auf dem gleichen Territorium friedlich zusammenleben und dabei offen zu ihren Überzeugungen stehen können. (S. 24)

     

    Cover: Im eigenen Namen, in eigener VerantwortungZum Inhalt

    In der heutigen immer pluralistischer werdenden Welt stellt sich zusehends die Frage, wie es mit der Kompatibilität einer Religionsgemeinschaft aussieht, die eine absolute Glaubenswahrheit verkündet. In kurzer, prägnanter Form gibt der Autor Antworten, wie die katholische Kirche und der Katholik auf die Herausforderungen des säkularen Staates reagieren und sich in der Gesellschaft einbringen soll.

  • Er würde sterben, wenn er sich den letzten freien Lakota anschloss. Das wusste er. Aber es wäre ein ehrenvoller Tod. (Seite 484)

     

    Cover: Der scharlachrote PfadZum Inhalt

    Die Crow Wah-bo-sehns wird mit ihrem Baby von Tschetan-withko, einem Lakota, gefangen und zur Frau genommen. Sie und manche andere tun sich bisweilen schwer, sich bei den Sioux einzuleben. Aber so viel anders ist das Leben nicht. Bis immer mehr Weiße ins Stammland der Sioux vordringen und diese zu vertreiben beginnen. Nach der Schlacht am Little Big Horn beginnt ein gnadenloser Vernichtungskrieg gegen Männer, Frauen und Kinder. Nur wenige werden ihn überleben...