Hammerschmidt, Brigitte H.: Lug und Trug auf Pemberley

Das Leben kann mitunter sehr grausam sein. (Seite 150)

Cover: Lug und Trug auf Pemberley

 

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Einige Monate nach den Ereignissen von „Trennungen und Neuanfänge auf Pemberley“ ist es mit der Ruhe anscheinend wieder vorbei. Für Georgiana Darcy wird es Zeit, endlich in London zu debütieren. Mr. und Mrs. Wickham haben sich auf Glenister bei den Bingleys angesagt. Mit Mr. Saunders taucht ein Gentleman auf, der sich anscheinend um Georgiana bemüht, nicht unbedingt zur Freude von Mr. Darcy. Und dann ist da noch die Sache um den zwanzig Jahre zurückliegenden „Rosenkrieg“, der anscheinend von neuem aufflammt. An ein ruhiges Leben ist da wahrlich nicht zu denken.

 

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Büchle, Elisabeth: Himmel über fremdem Land

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Als Tilla van Campen im Jahre 1908 eine arrangierte Ehe mit dem Berliner Industriellen Joseph Meindorff jr. eingeht, zwingt sie ihre 14-jährige Schwester Demy, sie als Gesellschafterin zu begleiten. Diese tut sich sehr schwer in der neuen Umgebung. Dennoch gelingt es ihr, Kontakte auch außerhalb des Hauses zu knüpfen. Während „das schwarze Schaf“ der Familie, Philippe Meindorff, seinen Militärdienst meist in Deutsch-Südwest-Afrika ableistet, besucht Hannes, der Bruder Josephs, die Kadettenanstalt.
Während der eiserne Wille des Patriarchen Joseph Meindorff sen. allen vorschreiben will, was sie zu tun und zu lassen haben, sind erste Auflösungserscheinungen nicht zu übersehen. Und am Horizont tauchen erste Wolken auf, die sich in ein paar Jahren zum großen Sturm entladen werden.  

 

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Smith, Douglas: Der letzte Tanz. Der Untergang der russischen Aristokratie

„Mir fällt ein, wie traurig ich wurde, als der liebe Dmitri Gudowitsch plötzlich am Tisch aufsprang und den Zigeunerrefrain sang: „Wir werden trinken, wir werden zechen, und wenn der Tod kommt, werden wir sterben.“
Innerhalb von zehn Jahren sollten fast alle von ihnen tot sein
. (Seite 324)

 

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Die Familien der russischen Aristokratie waren zur Zeit der Zaren mächtig und vor allem reich. Aber sowohl ihre Macht als auch der glänzende Lebensstil fanden durch die Oktoberrevolution 1917 ein jähes und gewaltsames Ende.
Erstmals werden die Geschehnisse aus der Sicht der Verlierer, aus Sicht der untergegangenen und ausgerotteten Schicht der Fürsten und Grafen erzählt. Indem der Historiker Douglas Smith den Geschicken der beiden Familien Scheremetjew und Golizyn folgt und von den Schicksalen der Familienangehörigen berichtet, erhält das Grauen Gesichter. Vertreibung, Verbannung, Ermordung. Stündlich mußten die Menschen mit dem Schlimmsten rechnen. Und dennoch gab es immer wieder Zeichen der Hoffnung, wenn man sich in einer Welt, in der kein Stein mehr auf dem anderen war, in der nichts mehr war, wie es einmal gewesen ist, zurecht finden und neu einrichten mußte - und immer noch muß.

 

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