Ganghofer, Ludwig: Das Schweigen im Walde

Wer nur das Wirkliche gelten läßt, an der Sehnsucht nach dem Unmöglichen keine Freude findet und nie eine Minute übrig hat, um sie an einen schönen Traum zu verschwenden - wie arm ist ein solcher Mensch in seiner Seele!

 

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„Das Schweigen im Walde“ ist der Titel eines Bildes von Arnold Böcklin, das den jungen Fürst Heinrich tief beeindruckt. Die Ruhe und Ausgeglichenheit, die es ausstrahlt, ersehnt er für sich. Nach einer schlechten Erfahrung mit einer Baronin, die es auf sein Geld abgesehen hatte, war er lange krank, ist drei Monate durch Südeuropa gereist und nun in seinem neuen Jagdhaus in den Alpen angekommen, wo er sich erholen will. Bei seinem ersten Ausflug in den Wald ersteht eben dieses Bild plötzlich vor seinen Augen, als ein ihm unbekanntes Mädchen auf einem Maultier an ihm vorbeireitet. Lo Petri ist ihr Name, Tochter eines vor einem Jahr verstorbenen Malers; er wird sie wieder treffen. Während sich so langsam zarte Bande andeuten und anknüpfen, verfällt der Mazegger, der ein Auge auf Fräulein Lo geworfen hat, zusehends der rasenden Eifersucht. Der Praxmaler-Pepperl hat da ganz andere Sorgen, muß er doch, natürlich nur wegen der Ehr’ der Gegend, auf die Burgl, die Sennerin, ein Auge haben. Die Baronin Pranckha schließlich gibt sich nicht so leicht geschlagen, hat einen Spitzel beim Fürsten und will diesen (bzw. sein Geld) für sich sichern. Im Laufe des Sommers entsteht so eine gefährliche Gemengelage, die droht, sich in einer Katastrophe zu entladen.

 

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Kelle, Klaus: Bürgerlich, christlich, sucht...

Der kleinste gemeinsame Nenner, der einen Staat zusammenhält, ist sein Versprechen, den Bürgern Schutz und Sicherheit vor Notlagen zu organisieren. Kann er das nicht einhalten, stellt sich irgendwann die Frage, wofür man ihn dann noch benötigt, diesen Staat. (Seite 154)

 

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„Wir schaffen das“ - oder doch nicht? In Deutschland rumort es, wie nicht nur die Wahlergebnisse der letzten Jahre zeigen. Oftmals hat man das Gefühl, daß Meinungsfreiheit nur noch eine leere Worthülse ist, weil „von oben“ und den Eliten (bzw. denen, die sich dafür halten) bestimmte Meinungen und Denkmuster „vorgeschrieben“ werden. Davon abzuweichen führt nicht selten zu Verunglimpfung.
Aber ist diese „verordnete Sichtweise“ wirklich die einzig wahre? Wie sieht es mit Traditionen aus, mit einer anderen Meinung?
Klaus Kelle liefert aus konservativer Sicht eine schonungslose Analyse des heutigen Deutschland und legt den Finger in offene Wunden, auch wenn es weh tut. Er redet Klartext.

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03: Errare humanum est oder so kann man sich irren

Karton Modell Bebenhausen Seitenansicht gesamt

Eigentlich sollte dieser Beitrag ganz anders beginnen. Aber das schien mir denn doch nicht ganz passend.

 

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Eine der nächsten Rezensionen

Sylvie Winter - Rote Erde, weißes Herz

Cover: Not am MannZum Inhalt (Quelle: nach Verlagsangabe)

Marisa steckt mitten in einer Lebenskrise. So nimmt sie den Auftrag an, eine Heilerin der Navajo zu interviewen und reist in die USA. Dort angekommen, läuft so gut wie nichts nach Plan. Zudem gerät sie in die Auseinandersetzungen zwischen den Navajos und einer Minengesellchaft, die Uran abbaut. Als sie sich bei einem Ausflug verletzt, spitzt sich die Situation zu.

 

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